Jan Niclas Gesenhus (Grüner Kandidat für den Bundestag) und Oliver Krischer (Verkehrspolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion) stellten sich an der Mettinger E-Mobilladestation den Fragen der Grünen vor Ort. Oliver Krischer wies darauf hin, dass die Bevölkerung auf dem Land noch lange Zeit auf das Auto angewiesen sein wird.    Mehr »

Ausbringung von Gülle Fotolia
Wie sieht die Zukunft des Trinkwasser aus? Fotolia

Die wichtigsten Fakten kopiert aus

http://www1.wdr.de/wissen/natur/nitrat-grundwasser-faq-100.html

Von Andreas Braun

Nitrat kommt in der Natur häufig vor und ist ein Energiespender für Pflanzen. Doch Nitrat kann gefährlich werden, wenn es im Körper zu Nitrit wird. Die wichtigsten Fakten zu dem Stoff, der vor allem durch die industrielle Landwirtschaft zu einem Problem wird.

Was ist Nitrat?

Nitrat ist eine Stickstoffverbindung, die im Kot und Urin von Schweinen, Rindern und Hühnern vorkommt. Außerdem enthalten die Gärreste aus Biosgasanlagen diesen Stoff. Nitrat an sich ist ungiftig, kann aber im Magensaft zu Nitrit werden.    Mehr »

26.02.2017

Unerlaubter Wall an der Nienburger Str. weiterlesen

Der Wall ist ca. 3 - 5 m hoch
Die Bäume sind angeschüttet. Ob die dies lange ertragen?

In der vergangenen Woche wurde unbemerkt von uns Grünen ein 3 - 5 m hoher Erdwall zwischewn den sich liebenden Landwirten Borchelt und Knuf errichtet. Der Sinn erschließt sich dem erstaunten Betrachter nicht wirklich. Nachforschungen haben ergeben, dass für solch ein Bauwerk - für welchen Zweck auch immer es errichtet werden soll - eine Baugenehmigung von Nöten ist. Nur die ist nicht vorhanden.

Wir verstehen nicht, warum die Landwirtschaft meint, dass sie - was auch immer - ohne Genehmigung bauen kann. Erst recht stellt sich die Frage, warum der Landwirt diese in einer Gegend macht, in der so wieso alle Bürger über den von den Ställen ausgehenden Gestank genervt sind.

Wir meinen: Der Wall muss weg!

01.02.2017

Buche am Haus Doppelte Voß gefällt weiterlesen?

So sah es früher aus.
So sieht Pflegeleicht aus. Von der Buche nur noch der Stumpf.

Gestern war es dann so weit. Wie schon vor 4 Jahren von Bündnis90/Die Grünen vermutet, wurde die wunderbare 150 Jahre alte Buche auf dem Grundstück Haus Doppelte Voss gefällt. Der damalige Rat - wir Grüne hatten uns in Mettingen gerade gegründet - hat eine Baugenehmigung für das Grundstück erteilt. Natürlich - so wurde uns versichert - bleibt die Buche stehen. Sie wird geschützt und wird die Belastung der Bauphase sicher überstehen.

In der Bauausschutzsitzung am 25.01.2017 kam der Bauamtleiter ganz plötzlich mit der Information - ohne Vorlage - die Buche wird aus Verkehrssicherheitsgründen gefällt. Die Krone sei geschädigt. Es gibt zwar kein Gutachten, aber einige Leute haben sich den Baum bereits angesehen.

Es gab keine Abstimmung und keine externe Beratungsmöglichkeit der Ausschussmitglieder. Und bevor man sich versah, war gestern die Buche gefällt.

Bei dieser Gelgenheit wurde gleich noch verkündet, dass die Kugelahornbäume am Friedhof ausversehen gefällt wurden. Das tue dem Bauherren wirklich leid.

Wer es glaubt!

 

Selbst denken und selbst informieren ist eine Voraussetzung
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für transparente Entscheidungen
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Gleich in der ersten Sitzung des Rates - vor 2,5 Jahren - haben wir einen Antrag auf die Einführung der Fragestunde in allen Ausschüssen gestellt. Dem Antrag wurde – wenn auch mit murren – vom Rat entsprochen. Nun haben wir gemäß den gesetzlichen Vorgaben erreicht, dass die Tagesordnung des nichtöffentlichen Teils auch veröffentlicht wird. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Als nächsteswollen wir angehen, dass Tagesordnungspunkte gegebenenfalls gesplittet werden. Soll heißen: Die Diskussion über den Tagesordnungspunkt findet im öffentlichen Teil der Sitzung statt. Die Vergabe des Auftrages wird dann im Nichtöffentlichen Teil vorgenommen. Zum Beispiel: Es soll eine Heißwasserwildkräuterentfernungsmaschine angeschafft werden. Über den Sinn oder Unsinn der Anschaffung wird öffentlich beraten. Wer die Maschine liefert, wird im nichtöffentlichen Teil besprochen.    Mehr »

Sas Feld wird bis an den Wegesrand bestellt und
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gibt Insekten keine Nahrungsgrondlage
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Nutzung der Ackerrandstreifen/ Wegraine zur Sicherung und Verbesserung der Artenvielfalt   Sachstand:

Die Nachrichten zum Artenschwund in der Kulturlandschaft sind besorgniserregend und reißen nicht ab. Dem Artenschutz-Report 2015 vom Bundesamt für Naturschutz zufolge ist jede dritte untersuchte Art in Deutschland gefährdet.

Besonders dramatisch ist die Situation bei den wirbellosen Tieren, vor allem bei Insekten. Es wird ein Rückgang der Insektenmasse von etwa 75% beobachtet. Fast die Hälfte der untersuchten Insektenarten sind bedroht, extrem selten geworden oder bereits ausgestorben.

Weil es zu wenige Wildblumen gibt, werden Schmetterlinge zu Raritäten, Hummeln und Wildbienen verhungern. Durch diesen Rückgang der Artenvielfalt verlieren aber auch Vogel- und Kleinsäugerarten (z. B. Rebhühner) ihre Nahrungsgrundlage.    Mehr »

Auch kompostierbare Hundekotbeutel
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sind ein Ärgernis, wenn sie in die Rabatten fliegen.
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Antrag von Bündnis90/Die Grünen – Plastiktütenfreier Kreis Steinfurt (Ergänzung)  

In Ergänzung zur Vorlage „Plastiktütenfreier Kreis Steinfurt“ beantragt die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen die Hundekotbeutel, die in Tütenspendern angeboten werden, auf kompostierbare Biobeutel umzustellen.

Sachstand: Die Gemeinde Mettingen stellt den Bürgern Hundekotbeutel zur Verfügung. Diese werden nach unseren Beobachtungen gern angenommen. Gleichzeitig werden aber auch viele der Beutel nicht in vorhandene Müllbehälter entsorgt und landen dann in der Umwelt. Die in Mettingen angebotenen Beutel bestehen aus Hochdruck-Polyethylen, das im Gegensatz zum Hundekot biologisch nicht abbaubar ist und extrem lange in der Umwelt verbleibt

 

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URL:https://gruene-mettingen.de/archiv/2017/